SICHERHEIT
Probleme nicht kleinreden. Zahlen offenlegen. Polizei stärken. Recht durchsetzen. Sicherheit ist eine Kernaufgabe des Staates – in der Innenstadt, am Bahnhof, im Viertel und in jedem Stadtteil.
PKS 2025 · STADT BREMEN
Eine seriöse Sicherheitsdebatte muss beides sagen: 2025 sank die Gesamtzahl der registrierten Straftaten in der Stadt Bremen um 11 Prozent auf 79.494 Fälle. Gleichzeitig stiegen einzelne Gewaltdelikte deutlich. Genau dort muss Politik ansetzen.
Weniger Kriminalität insgesamt ist erfreulich. Aber 527 Messerangriffe und stark steigende Gewaltdelikte sind kein Grund zur Entwarnung.
MESSERKRIMINALITÄT
Die offizielle PKS-Reihe der Stadt Bremen weist 282 Messerangriffe 2021, 278 im Jahr 2022, 315 im Jahr 2023, 389 im Jahr 2024 und 527 im Jahr 2025 aus. Ein Messerangriff wird dabei nur erfasst, wenn ein Messer unmittelbar gegen eine Person angedroht oder eingesetzt wird; bloßes Mitführen zählt nicht.
Meine Forderung: Waffenverbotszonen konsequent kontrollieren, bekannte Brennpunkte dauerhaft überwachen und Polizei dort sichtbar einsetzen, wo Menschen sie brauchen.
SEXUELLE GEWALT
2025 registrierte die Stadt Bremen 144 Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellem Übergriff. Die Aufklärungsquote lag bei 80,6 Prozent. Beim sexuellen Missbrauch von Kindern stieg die Fallzahl von 145 auf 155 Fälle.
Opferschutz, schnelle Ermittlungen und konsequente Strafverfolgung müssen Vorrang haben.
JUNGE RÄUBER
Die Soko „Junge Räuber“ führte bis Anfang 2026 1.643 Ermittlungsverfahren, ermittelte 526 Tatverdächtige und erwirkte 98 Haftbefehle. Von den 526 ermittelten Tatverdächtigen waren laut offizieller PKS-Präsentation 446 nichtdeutsch.
Das sind Tatverdächtigenzahlen, keine Verurteilungen. Herkunft darf weder pauschalisieren noch ein Tabu sein: Entscheidend sind Tat, individuelle Schuld und konsequentes staatliches Handeln.
DROGEN
Die Polizei führt 2026 weiterhin offene und verdeckte Maßnahmen gegen Drogen- und Straßenkriminalität rund um Bahnhof, Hillmannplatz und Viertel durch. Bei Einsätzen wurden unter anderem Kokain, Heroin, Crack, Cannabis und Ecstasy sowie Drogenbunker festgestellt.
Dealerstrukturen müssen verfolgt und Brennpunkte kontrolliert werden. Für Abhängige braucht es zugleich wirksame Hilfsangebote.
HILLMANNPLATZ & BAHNHOFSVORSTADT
Der Hillmannplatz und die Bahnhofsvorstadt tauchen wiederholt in Polizeimeldungen zu Raub, Drogen- und Straßenkriminalität auf. Einzelne Polizeimeldungen ersetzen keine Statistik, zeigen aber, warum dieser Bereich dauerhaft im Fokus der Sicherheitsbehörden steht.
Meine Forderung: mehr sichtbare Polizeipräsenz, konsequente Kontrollen und schnelle Reaktion auf Gewalt, Waffen und Drogenhandel.
AUSLÄNDISCHE TATVERDÄCHTIGE
Kriminalität ist individuell. Nationalität macht niemanden zum Täter. Gleichzeitig muss Politik auffällige Strukturen in der Kriminalstatistik offen benennen dürfen. Besonders deutlich ist die Soko „Junge Räuber“: 446 der 526 dort ermittelten Tatverdächtigen waren nichtdeutsch.
Bei ausländischen Straftätern müssen die bestehenden ausländerrechtlichen Möglichkeiten nach schweren oder wiederholten Straftaten konsequent geprüft und rechtsstaatlich angewendet werden.
Hinweis: Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasst Tatverdächtige, nicht Verurteilte. Außerdem bildet sie nur das der Polizei bekannte Hellfeld ab. Bevölkerungsstruktur, Alter, Geschlecht, soziale Lage, Aufenthaltsstatus und andere Faktoren müssen bei Vergleichen berücksichtigt werden.
MEINE FORDERUNGEN
Sicherheit entsteht nicht durch Wegsehen. Probleme benennen, Zahlen offenlegen, Polizei stärken und Recht durchsetzen.
Polizeiliche Kriminalstatistik 2025: Senatorin für Inneres und Sport, Land/Stadt Bremen.
Aktuelle Einsatzlage: Polizeimeldungen der Polizei Bremen zu Bahnhofsvorstadt, Hillmannplatz, Waffen- und Drogenkontrollen.
Die PKS ist eine Ausgangsstatistik und bildet das polizeilich bekannte Hellfeld ab. Veränderungen können auch durch Anzeigeverhalten, Kontrollintensität, Rechtsänderungen und statistische Erfassung beeinflusst werden.